Aktuelle Infos AROHA® und KAHA®

 


AROHA®  und KAHA ® Training

 

Es gibt was neues zu berichten!

Ein schöner Artikel in der Prisma Zeitung der Kreissparkasse Göppingen

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Mehr Vitalität, mehr Wohlbefinden, mehr Energie, mehr Ruhe und Gelassenheit -

 das effektive Ganzkörpertraining !

Schnuppern AROHA® und KAHA® ist jederzeit möglich.

 Logo Kaha weiss 

Immer Dienstags um 19.30 - 20.30 Uhr für Jede und Jeden.

Schaut doch einfach mal vorbei, in der Gemeindehalle.

Ich freue mich auf Euch! 

Auch Nichtmitglieder sind herzlich zum Schnuppern eingeladen.

 

Eure Michaela

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. AROHA-BIG-DAY in Baden Württemberg am 24.06.2017

 

Es gibt schon Infos unter AROHA ACADEMY -> hier

 

Grillbuffet

 

mit leckeren Fleisch- und Salatvarianten.
Vegetarier oder Veganer auf Anfrage.
pro Person 15 Euro

 

Wir empfehlen Voranmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Begrenzt verfügbare Plätze

 

Abholung

 

beim Bahnhof in Göppingen auf Anfrage unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 


Fitnessprogramm "Aroha": Training für Körper, Geist und Seele

Die Seele baumeln lassen und etwas für die Fitness tun: Für rund 30 Frauen ist das der Grund, den Aroha-Kurs in Wangen zu besuchen. Kraftbetonte Abläufe und weiche Bewegungen, die Körper und Geist in Schwung halten sollen, bestimmen das Training.

VERENA ALBRECHT |

Im Maorischen heißt "Aroha" Liebe und genau darauf kommt es Michaela Schaber, ausgebildete Aroha-Trainerin, an: Sich selbst und seinen Körper lieben. "Atme tief ein . . . und dann wieder aus . . . entspanne dich und öffne deine Seele", so oder so ähnlich beginnt sie ihre wöchentliche Übungsstunde in der Wangener Forstberghalle und möchte damit bewirken, dass die Teilnehmerinnen den Stress des Alltags hinter sich lassen..........

 

Jeden Dienstagabend treffen sich bis zu 30 Frauen, um sich in Schuss zu halten und sich bei langsamer Musik zu entspannen. Mit konzentriertem Blick folgen die Damen den Bewegungen ihrer Trainerin und versuchen die Übungen sanft und sinnlich nachzumachen. Alle sind in ihrem Element. Die Teilnehmerinnen sprechen nicht miteinander. Jeder lauscht der Musik und es scheint als sei hier jeder für eine Stunde in einer fremden Welt. "Wir breiten unsere Flügel aus", sagt Michaela Schaber und die Frauen schlagen ihre Arme langsam und bedacht zur Seite aus. Die 46-Jährige gibt den Ton an, achtet dabei aber darauf, dass ihre Stimme leise durchs Mikrofon schallt und die Worte zur Musik, die extra für die Aroha-Kurse komponiert wurde und im Takt des Herzens geht, passen.

Die Bewegungen erinnern an einen Tanz aus Meditationsübungen. Das stimmt so auch beinahe: "Es ist eine Mischung aus Meditation und kraftvollen sowie rhythmischen Bewegungen. Ein Tanz, wie viele dazu sagen, ist es aber nicht", erzählt die Trainerin. Dass die Übungen eher langsam sind, schließt aber nicht aus, dass sie nicht anstrengend sind. Ganz im Gegenteil: Insgesamt drei kurze Pausen gibt es während des Trainings, wo die Frauen erschöpft und verschwitzt zu ihren Wasserflaschen, die am Rande der Halle gelagert sind, stürmen. Danach begeben sie sich wieder in ihre Position, wo sie sich erneut von der Musik treiben lassen.

"Aroha ist inspiriert vom neuseeländischen Haka, also dem Kriegstanz der Maoris, vom traditionellen Kung Fu-Fighting und Tai Chi Elementen", erklärt die Spezialistin. Beim Haka werde die Kraft demonstriert, die in jedem Menschen schlummert und durch Willenskraft zum Ausdruck kommt. Dem Kung Fu und Tai Chi seien Elemente entnommen, wie das Kicken, das Schlagen mit offener Hand und das Nachahmen von Tieren in verschiedenen Angriffs- und Verteidigungsposen, aber auch die Meditation. Laut Schaber soll das Training nicht als Trendsportart bezeichnet werden: "Während beispielsweise Zumba nur eine Trendsportart ist und die Popularität mit der Zeit abnehmen könnte, wird Aroha mit Sicherheit bestehen bleiben", ist Michaela Schaber fest überzeugt.

Jedes Training beginnt mit einer Einstimmung, der sogenannten "meditativen Kata", deren Ziel es ist, die Teilnehmer mental und funktionell auf das Trainingsprogramm einzustimmen. Die Anweisung lautet: "Öffne langsam dein Fenster" und die Frauen strecken die Arme so weit wie möglich Richtung Decke. Der Fokus liege auf der bewussten Ein- und Ausatmung und der Vorbereitung des Hüftgelenks. In der anschließenden "Warm-up-Phase" werde vor allem der Grundschritt im halben Tempo und in normaler Geschwindigkeit geübt.

Danach folgt die Hauptphase mit weiteren Bewegungen für Arme und Beine: Die Frauen treten mit ihrem rechten Bein einen Schritt zur Seite, gehen dann so tief wie möglich in die Hocke, dann richten sich die Frauen wieder auf. Es folgt dieselbe Bewegung nach links, immer im Dreivierteltakt der Musik, mal kraftvoll mal leicht. Bei den Übungen arbeitet Schaber vor allem mit Bildern, wie "Schütze dich mit deinem Schild" oder "lass uns das Kanu anschieben". Nach diesem Ausdauer-Training kommt das Ausklingen der Stunde mit einem Dehnungsteil für die beanspruchte Muskulatur.

Die 67-jährige Christl Schurr ist bereits seit drei Jahren im Aroha-Fieber. Als echter Fan hat sie sich ein T-Shirt, auf dem "Aroha" unübersehbar geschrieben steht, gekauft, das sie gerne zu den Trainingsstunden trägt. Das Wangener Team besteht aus etwa 30 Personen zwischen 20 und 75 Jahren. "Hauptsächlich machen da aber Senioren wie wir mit", erzählt Christl Schurr und schaut lachend zu ihrer Kollegin Helga Ehley. Jeden Dienstag treffe sie sich mit Freundinnen, die ebenfalls etwas für ihre Gesundheit machen möchten und läuft dann zu der Forstberghalle in Wangen. Ursula Bellingrodt ist Neuankömmling im Kurs: "Ich habe mir öfters überlegt, ob ich mal teilnehmen soll, weil viele darüber gesprochen haben", berichtet die Rechberghäuserin, die an diesem Dienstag zum vierten Mal mitgemacht hat. Karin Schurr kann beim Aroha so richtig abschalten: "Nach einem stressigen Tag bringt mich die Musik und der Rhythmus wieder ins Gleichgewicht", verrät sie.

Seit 1991 gibt Michaela Schaber bereits ehrenamtlich die "Dienstags-Kurse" in der Forstberghalle - "von Joga bis Step-Aerobic war fast alles dabei". Seit knapp drei Jahren unterrichtet sie nun Aroha und ist sich sicher, dass das Training Vitalität gibt und durch die gelenkschonenden Bewegungen auch für kranke und ältere Menschen geeignet ist. "Ich war vier Jahre selbst sehr krank und konnte nicht mehr schmerzfrei Laufen. In Aroha habe ich einen Sport gefunden, bei dem ich keine Schmerzen empfinde und alles um mich herum vergessen kann", erzählt die Wangenerin, die daraufhin ihre Ausbildung zur Aroha-Trainerin in Berlin begonnen hat.

Bei einer zehntägigen Fortbildung, hat sie die Bewegungsabläufe, die von dem Berliner Bernhard Jakszt entworfen wurden, gelernt und einstudiert. "Es geht darum, sich gehen zu lassen, loszulassen und sich selbst zu spüren", ergänzt die 46-Jährige. Bei regelmäßigem Training soll das Herz-Kreislaufsystem gestärkt, Kalorien verbrannt und Bauch, Beine und Po gefestigt werden. An den Kursen kann jeder teilnehmen - Vorkenntnisse, Trainingszustand und Alter spielen keine Rolle.

Das Wangener Team hat in den vergangenen drei Jahren bereits einige Auftritte zusammen bewältigt: So standen sie unter anderem beim Göppinger Landkreisfest, der Landesgartenschau in Schwäbisch-Gmünd und dem Gaufrauentreffen in Uhingen im Rampenlicht. Auch der jährliche "big day", ein Treffen, bei dem sich Aroha-Begeisterte austauschen und sich zusammen bei der einstudierten Choreografie auspowern können, ist für die Frauen ein Highlight. "Einen ,big day' haben wir auch in Wangen organisiert. Da kam dann auch der Erfinder Bernhard Jakszt, worüber wir uns sehr gefreut haben", erzählt die Spezialistin.

Die Trainingsstunde beendet Michaela Schaber immer mit den gleichen Worten: "Komm an im hier und jetzt" und langsam aber sicher öffnen die Teilnehmerinnen ihre Augen und können sichtlich entspannt den Abend ausklingen lassen.

Tanz und Meditation

Fitness-Training: Aroha ist laut dem Internet-Portal Plus Pedia ein Fitnesstraining in der Gruppe mit rhythmischen Bewegungen zu eigens dafür komponierter Musik im Dreiviertel-Takt. Inspiriert vom neuseeländischen Kriegstanz Haka, von Kung Fu und von Tai Chi hat sich der Berliner Bernhard Jakszt die meditativen Bewegungsläufe - sie verbinden tänzerische und kräftigende Elemente miteinander - ausgedacht. Der eigenen Lebensenergie soll auf diese entspannte Art ein breiterer Raum gegeben werden. Zudem sollen das Herz-Kreislauf-System sowie die großen Muskelgruppen im Gesäß, in den Beinen und im Bauch trainiert werden.

 


 Auftritt in der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd 2014

Viel Spaß beim Anschauen