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Jedermänner I - 2008 Radtour

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26. Radtour der Jedermänner vom 22.-24.05.2008 mit Standquartier in Maria Rain bei Nesselwang im „Hirsch“


Die 26. Radtour der Jedermänner des TV Wangen führte in diesem Jahr ins Allgäu mit einem festen Standquartier in Maria Rain bei Nesselwang.

Mit Hilfe eines Anhängers, den Dieter Schmid (Organisator der diesjährigen Radtour) anhängte und in Fahrgemeinschaften konnten die Fahrräder und die 23 Teilnehmer zum Ausgangspunkt der Tour problemlos gebracht werden.

Die Wetterlage für den ersten Tag war nicht als optimal anzusehen, dennoch beschäftigte uns der Regen „nur“ zwischen 11:00 und 15:00 sowie ab 18:00 Uhr.

Um 9:00 Uhr starteten wir am Hotel. Nach Oy, über Guggenmos, ging es gleich mehrmals kräftig auf- und teilweise auch abwärts. Mehrfach konnten wir in diesem Morgenstunden die sehr schön gestalteten Fronleichnams Blumenaltäre bewundern. Die Route ging weiter, auf asphaltierten Nebenstraßen, über Haag, Peterstahl (am Rottachstausee), Vorderburg, Kranzegg (erster Regenhalt), Rettenberg, Raubenzell nach Immenstadt. In Vorderzell machte ein Landwirt mit schwarz-rot-gold lackierten Plastikkühen auf die derzeitige Milchpreis - Problematik aufmerksam. – In Immenstadt fanden wir Platz in einer Pizzeria und stärkten uns. Nach der Mittagspause ging es vor Immenstadt auf den Illertal- Radweg in Richtung Kempten. Der Illertal – Radweg ist überwiegend fein geschottert (nur wenig asphaltiert) und bei Regen wenig angenehm zu fahren. Von den Dörfern war nichts zu sehen. Bei Durach verließen wir den Radweg um, teilweise auf der B 309, nach Oy zu kommen. Ein Plattfuß konnte uns nur kurzfristig aufhalten. Durch das Moor bei Oy kamen wir nach Guggenmos und zu unserem Quartier nach Maria Rain. Ein weiterer Plattfuß wurde im Quartier behoben. 79 km waren zurückgelegt. Mit dem Abendessen und dem gemütlichen Plausch ging der Abend zu Ende.

Der Freitag beschwerte uns Sonnenschein pur. Das heutige Ziel war das Tannheimer Tal.

Um 9:20 Uhr war Start am Hotel. Vorbei am Bahnhof Haslach kamen wir zum Grüntensee auf dem Waldweg. Ein weiterer Plattfuß war zu beheben. Wertach war dann schnell erreicht.

Dort trafen wir auf die „Vorfahrer“, die einen Speichenschaden vom Vortag beheben ließen.

Leider hielte uns ein weiterer Plattfuß (der letzte der diesjährigen Tour) etwas auf. Dafür konnte das Vesper eingekauft werden. Um vorwärts zu kommen, fuhren wir bis zum Abzweig Unterjoch auf der B 310. Bis Unterjoch war nur wenig Steigung zu überwinden. Um von Unterjoch nach Schattwald / Tannheimer Tal zum gelangen, hieß es in die Pedalen treten. Es ging ordentlich aufwärts. Die Abfahrt ins Tannheimer Tal entschädigte uns für den Aufstieg. Von Schattwald über Zöblen kamen wir zur Mittagsrast nach Tannheim. Die Rückfahrt ging entlang der Vils von Schattwald nach Pfronten und über Weißbach, Kappel, Nesselwang zurück nach Maria Rain. Zwei Radler, die aus privaten Gründen einen Tag früher abreisen mussten, und ein Autobegleiter waren von Tannheim über die Autostraße von Grän nach Pfronten gefahren. 65 km konnten heute zurückgelegt werden.

Auch der Sonnenschein am Samstag kam uns sehr entgegen. An diesem Tag sollte es in Richtung Füssen gehen. Das erste Ziel war Hopfen am Hopfensee. Weiter ging es dann zum Forggensee zum „König-Ludwig-Festspielhaus“, in dessen Nähe die Mittagsrast eingelegt wurde. Für eine komplette Umrundung des Forggensee war die Zeit nicht vorhanden. Auf Nebenstraßen und durch mehrere kleinere Ortschaften kam man zum Ausgangspunkt zurück. Die Fahrräder wurden, ebenso wie das Gepäck, verladen und die Heimreise konnte angetreten werden. Erneut waren 65 km zurückgelegt.

Danke wollen wir Dieter Schmid für die gesamte Organisation sagen.

Hotel und Routen waren, unter Berücksichtigung der topografischen Gegebenheiten, gut ausgesucht. Nicht vergessen werden auch Hartwig Pletzer und Roland Schurr mit der Versorgung, Bernhard Frohnwieser für den Anhänger sowie allen Helfern bei Pannen und den Autofahrern.

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.

Festzustellen ist am Ende der diesjährigen Radtour: Die Planung für künftige Touren (auf die sich alle Teilnehmer freuen) sollte berücksichtigen, dass wir Radler in 26 Jahren auch 26 Jahre älter geworden sind und das / die neue/n Ziel/e vielleicht sich mehr in Flusstälern oder Ebenen orientieren sollte.

Ein dankbarer Teilnehmer für alle und im Namen aller Mitradler 2008

© Text und Fotos: Udo Theiß

Dank an unsere Sponsoren ohne Euch kein Sport